Wolters Kluwer Deutschland

steuerlex24 Homepage

Bitte klicken Sie auf das Design und die Farbe Ihrer Wahl.


Mustermann & Partner Steuerberater

Feldstiege 100
48161 Münster

Telefon: 02533/9300-242
Telefax: 02533/9300-50
piyE8Ca8MiHA5ka2B@ma5gE2Vami9muhaPU3.com

Steuerlexikon

Anrechnung auf die Einkommensteuer

Normen

§ 35b EStG

Information

1. Allgemeines

Durch die Regelung des § 35b EStG wird bei Erbfällen eine Doppelbelastung mit Erbschaft- und Einkommensteuer verringert. Voraussetzung dafür ist, dass bei der Ermittlung des Einkommens Einkünfte berücksichtigt worden sind, die im Veranlagungszeitraum oder in den vorangegangenen vier Veranlagungszeiträumen als Erwerb von Todes wegen der Erbschaftsteuer unterlegen haben. Ist dies der Fall, so wird auf Antrag die um sonstige Steuerermäßigungen gekürzte tarifliche Einkommensteuer, die auf diese Einkünfte entfällt, um einen nach § 35b Satz 2 EStG zu bestimmenden Prozentsatz ermäßigt.

2. Berechnung des zu bestimmenden Prozentsatzes:

Der Ermäßigungsprozentsatz berechnet sich nach § 35b Satz 2 EStG wie folgt:

Festgesetzte Erbschaftsteuer = Ermäßigungsprozentsatz
Steuerpflichtiger Erwerb (§ 10 Abs. 1 ErbStG)
+Freibeträge (§§ 16, 17 ErbStG)
+ Steuerfreier Betrag nach § 5 ErbStG

Zu einer Steuerermäßigung kommt es nicht, soweit Erbschaftsteuer nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG als Sonderausgabe (Versorgungsleistungen) abgezogen wird (§ 35b Satz 3 EStG).

3. Anwendbarkeit der Regelungung

Diese Regelung ist erstmals für den Veranlagungszeitraum 2009 anzuwenden, wenn der Erbfall nach dem 31.12.2008 eingetreten ist (§ 52 Abs. 50c EStG).

Zurück

Hinweis:

Die hier veröffentlichten Inhalte sind Bestandteil unseres Homepageservices für Steuerberater steuerlex24. Sollten Sie als Steuerberater an der Buchung der Inhalte für Ihren Internetauftritt interessiert sein, treten Sie mit uns in Kontakt! Weitere Informationen erhalten Sie unter  www.steuerlex24.de .

Lexikon-Suche